24.10.2019: Trauminsel La Digue

Die ganze Nacht über hatte es geregnet und gestürmt. Aber der Wettergott meinte es gut mit mir, denn als es frühmorgens zur Anlegestelle ging, hatte es aufgehört zu regnen.

Mit der Fähre ging es auf die Nachbarinsel La Digue.
Das 10 Quadratkilometer große La Digue genießt noch immer den Ruf, ein nostalgisches Plätzchen zu sein, wo man sich mit Ochsenkarren fortbewegt. Inzwischen gibt es aber auch Autos und gepflasterte Straßen. Die Osthälfte der Insel nimmt der Nid d‘Aigles („Adlerhorst“) ein, den Nordwestteil eine Ebene. Außer an der Südostseite umgibt die Insel ein Korallenriff, so dass an vielen Buchten Baden und Schnorcheln möglich sind. Die rund 2.000 Bewohner leben von Fischfang, Landwirtschaft und natürlich Fremdenverkehr. Banken, Geschäfte und Gästehäuser konzentrieren sich auf die einzige größere Ortschaft, La Réunion. Inmitten der dichten Vegetation mit Palmen entdeckt man noch einige Häuser im Kolonialstil.







Ein Rochen hat mich auf La Digue begrüßt.



Erster Halt beim L‘Union Estate. 
Hier kann man Interessantes zur Kopraerzeugung erfahren. Das gemahlene Kokosmark besaß früher große wirtschaftliche Bedeutung für die Seychellen. Auf dem Gelände wird gezeigt, wie die geernteten Kokosnüsse geschält, gespalten und dann im Ofen zu Kopra getrocknet werden. In einer ochsengetriebenen Mühle presst man anschließend aus der Kopra hochwertiges Kokosöl.







So lecker. 🥥



Ein Ochsenkarren.



Ein Mandelbaum.



Nicht nur Menschen leben hier. 🐢











Fütterungsstelle. 😍







Weiter geht’s.



Vanille. Man sieht die Blüte und das, was aussieht wie eine Bohne, wird dann mal die Schote.



So eine tolle Pflanzenwelt.







Ja, und dann war es soweit.
Der angeblich schönste Strand der Welt bzw. die Bucht mit den berühmtesten Stränden der Seychellen. Die bizarren Felsformationen am Strand der Anse Source D‘Argent sind wirklich weltweit einzigartig.
Aber seht selbst. 😊





























Auch wenn es so aussieht.. Die Strände sind keineswegs menschenleer, im Gegenteil. 

Überall gibt es Fruchtsäfte.



Ein bißchen muss ja auch das Klischee bedient werden.







Mittags habe ich mir ein Fahrrad gemietet und bin die Ostküste entlang bis zum Ende der Straße geradelt.
Hier waren die Strände tatsächlich menschenleer. Toll.

































Unterwegs ist mir dieser alte Herr über den Weg gelaufen. 😍🐢







Mr. Crab mit Familie. 🦀



Die einzige Tankstelle auf La Digue.



Und pünktlich zur Abfahrt gab es ein Schauer.



Für das Abendessen ist gesorgt.



Und wieder zurück nach Praslin mit der Fähre.



Sonnenuntergang auf Praslin.

























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